RENATE SCHAUER


Büro für Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation





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B u c h t i p p s


Schweigen ist oberste Wirtstocherpflicht
Ingried Wohllaib entlarvt „Lebenszeitdiebe“ der 50er Jahre in ihrem Roman „Gasthauskind“
Sie „hörte von allen Intimitäten des Dorfes in der denkbar derbsten Version“ und musste trotzdem Respekt vor den Erwachsenen aufbringen. Isabell, das „Gasthauskind“, wächst in der Wirtschaftswunderzeit in der süddeutschen Provinz auf und erlebt die Härten einer Tochter, auf deren Arbeitskraft die Mutter angewiesen ist. Der Vater verdient sein Geld als Viehhändler, ist schweigsam und ungewöhnlich. Packende Milieu-Schilderungen in eindringlicher Sprache erwarten den Leser des Romans von Ingried Wohllaib. >> weiterlesen
 
Die Maske war seine Aufgabe
Biografie würdigt Theo Lingen als vielseitigen „Medien-Menschen“
Distanziertheit war ihm auf den Leib geschrieben, die perfekt-komische Note des näselnden Dieners ebenfalls: Theo Lingen galt über Jahrzehnte auf der Bühne und im Film als Zugpferd. „Der Schauspieler schien immer um einiges größer als seine Rolle“ – wie verdient diese Einschätzung ist, belegen Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen in ihrer Biografie „Theo Lingen. Das Spiel mit der Maske“. >> weiterlesen
 
Fische und Flugreisende sind kein Widerspruch
Übergangssituationen regen im poetischen Roman „Flughafenfische“ von Angelika Overath zum Nachdenken über den Sinn des Lebens an
Wenn sich Fluggäste über die Ziehharmonika-Schläuche aus einer Maschine in einen Flughafen ergießen, hat das optisch eine gewisse Ähnlichkeit mit plötzlich auftauchenden Fischschwärmen. Wasser- und Luftgäste lassen sich also gut zusammen spannen, können sich gegenseitig etwas abgewinnen. Dies beweist Angelika Overath in ihrem Roman „Flughafenfische“. >> weiterlesen
 
Die Kartoffel hat viele Stärken
“Enthüllungen“ für den Dauergebrauch
Was man mit Kartoffeln alles machen kann, ist wirklich erstaunlich! Ihr Verzehr ist weit verbreitet – man denke nur an Bratkartoffeln oder Salat, an Suppe, Knödel, Püree oder Puffer, Pommes frites oder Chips. >> weiterlesen
 
Trauer braucht Zeit und Worte
Ein Vater erzählt, wie er den Verlust seines Sohnes durchlitt
Manche Schicksalsschläge sind so schwer, dass man sie erst nach mehreren Jahren annehmen kann. Was für die Betroffenen schon unfassbar ist, bringt auch ihre Mitmenschen in Nöte, wenn sie nicht wissen, mit welchen Worten sie ihr Empfinden so ausdrücken, dass es nicht noch zusätzlichen Schmerz bereitet. >> weiterlesen
 
Verdrängen belastet
Das Leben der Monika Göth
Den Vater lieben wollen, obwohl man ihn nie kennen gelernt hat. Noch dazu einen Vater, der unfassbare Verbrechen beging, dafür 1946 verurteilt und gehängt wurde. Doch da war ja auch die Mutter, die sich nachträglich (!) mit ihm „vermählen“ ließ... >> weiterlesen